Am Freitag den 12. Dezember 19 Uhr: Vernissage “Der Pixel Hammer”

“…technology is basically neutral. It’s like a hammer. The hammer doesn’t care whether you use it to build a house or whether on torture, using it to crush somebody’s skull, the hammer can do either.”

-Noam Chomsky

Vernissage im Raum B: am 19. Dezember um 19 Uhr

Vernissage im Raum B: am 19. Dezember um 19 Uhr

Die Ausstellung:

Die Ausstellung von Frederic Marschall wurde inspiriert von seinem persönlichen Kampf die Kommunikationstechnologien um ihn herum zu kontrollieren anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Seine Zeichnungen erforschen wie das neue technologische Zeitalter unsere Beziehungen untereinander unablässig neu ausrichten.

Während wir ständig danach trachten unseren Durst nach technologischen Neuerungen zu löschen, werden Hilfsmittel wie Smartphones zu gleichsam zusätzlichen Gliedmaßen. Marschall behandelt wie diese neuen „Extras“ soziale Normen beeinflussen und narzisstische Neigungen fördern. In Zeiten in denen jeder Aspekt des Lebens in Internetforen hochgeladen und editiert werden kann, sind wir dazu imstande ein sorgfältig kreiertes Ich zu erschaffen.

Direkter menschlicher Kontakt wird mehr und mehr von Interaktionen über technische Hilfsmittel abgelöst. Möglichkeiten zu direktem physischen Kontakt werden somit begrenzt. Mithilfe dieser Neuerungen verändert sich unsere Sicht auf die Welt; das Display eines Smartphones wird zu einem weiteren Auge, durch das wir unsere eigene Realität kreieren. Banale Dinge erscheinen außerordentlich, Wichtiges verkommt zur Trivialität. Obwohl Marschall verstärkt die Schattenseiten von technologischem Fortschritt betrachtet, ist er auch an dessen konstruktiven Gebrauch interessiert: Entdeckung und Bildung.

Technologischer Fortschritt steht für eine unklare Zukunft, gerade weil er sich rasant vollzieht und unser Leben verändert, ohne dass wir uns oftmals dessen bewusst sind. Ob wir Technologien verwenden, um damit etwas Gutes zu tun oder einem anderen Menschen Schaden zuzufügen, ist uns selbst überlassen.

Marschalls Ausstellung eröffnet einen Raum zur Reflektion über die Frage „Kontrollieren wir die Technologie oder werden wir von ihr kontrolliert?“.

Die Vernissage:

Die Vernissage beinhaltet eine Zeichen-Performance von Marschall mit musikalischer Unterstützung von HitYaWitThat DJ Crew.

Alle Illustrationen werden auf Qualitätsdrucken in limitierter Auflage zum Kauf zur Verfügung stehen.

Der Künstler:

Frederic Marschall ist ein bildender Künstler mit einer großen Leidenschaft für das Zeichnen. Er graduierte 2013 mit einem Bachelor in Bildenden Künsten von der Kunstakademie ERG Brüssel, Belgien.

Marschalls Arbeiten werden stark von seinem Alltag und von den Orten, an denen er gelebt hat wie Tansania, Belgien, Kanada und Deutschland, beeinflusst. Momentan lebt und arbeitet er in Berlin.

Um mehr von seinen Arbeiten zu entdecken, besuche www.fredericmarschall.com

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